Warum einen Fachanwalt als Datenschutzbeauftragten?

Rechtsberatung ist in Deutschland durch das Rechtsdienstleistungsgesetz streng reglementiert.

Rechtsberatung darf daher nur von dazu befugten Personen, also vor allem Rechtsanwälten vorgenommen werden. Überall da, wo die einfache schematische Anwendung der Datenschutzgrundverordnung nicht ausreichend ist, wird ein Datenschutzbeauftragter, der nicht Rechtsanwalt ist, immer einen Anwalt hinzuzuziehen.

Datenschutzrecht gehört zum IT-Recht. Ein Fachanwalt für IT-Recht hat damit durch Erwerb das Fachanwaltstitels nachgewiesen, über besondere theoretische und praktische Kenntnisse zu verfügen. Damit ist ein Fachanwalt besonders geeignet, die Funktion als Datenschutzbeauftragter auszufüllen und kann auch bei komplexen datenschutzrechtlichen Angelegenheiten, wie etwa Datenschutzfolgeabschätzungen, Korrespondenz mit den Aufsichtsbehörden oder der Erstellung von Verträgen Fachwissen einbringen, so dass in vielen Fällen auf die Hinzuziehung weiterer Spezialisten verzichtet werden kann.

Ich hafte für das, was ich tue – auf Wunsch bis 10 Mio EUR Haftungsübernahme – auch für Bußgelder.